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Das Bauhaus. Im Zuge der Neu­pla­nung für die in unter­schied­lichen Epochen er­bau­ten Charité-Kli­niken an der Spree, ent­stand 1930 bis 1932 nach Ent­wür­fen von Walter Wolff die im kom­promiss­los moder­nen „Inter­na­tional Style“ er­baute Frauen­kli­nik an der Ziegel­straße.
Orien­tiert an der aus­ge­reif­ten Bau­haus-Archi­tek­tur gelang Wolff ein großer Wurf von be­stechen­der Ein­fach­heit und kla­rer Schön­heit.
Die nach Süden orien­tier­ten Räume ver­füg­ten über große Ate­lier­fens­ter, der halb­runde ver­glaste Gym­nas­tik­saal gestattete einen spek­ta­ku­lären Blick
auf Museums­insel, Rotes Rathaus und Alex­ander­platz. Eine wind­ge­schützte Lie­ge­halle auf dem Flach­dach des weißen Ge­bäu­des er­regte damals Auf­sehen.

Zukunft. In dem Das Bauhaus ge­nann­ten Ge­bäude ent­stehen nach Ent­wür­fen von Sir David Chipperfield zwei­ge­schos­sige Stadt­woh­nun­gen für Lieb­haber des Bau­haus­stils. Von deren Dach­ter­ras­sen geht der Blick weit über die Stadt.
An der Ziegel­straße ent­stehen Ge­schäfte, die Design-orien­tiertem Handel vor­be­halten sein werden.
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