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Gropius Ensemble. Mit der Grün­dung der Ber­liner Uni­ver­si­tät 1810 wurde das Areal zwischen Zie­gel­straße und Spree zu einem be­deu­tenden Klinik-Stand­ort aus­ge­baut. Zu dem zwischen 1879 und 1883 von den füh­ren­den Kran­ken­haus­archi­tek­ten Martin Gropius und Heino Schmieden er­rich­teten Haupt­ge­bäude im Stil der Neo­re­nais­sance ge­hörte auch der Rund­bau des Hör­saals, in dem Ko­ry­phäen wie Chirurg Professor Sauerbruch lehrten.

Zukunft. Der inter­na­tional re­nom­mierte Star­archi­tekt Sir David Chipperfield,
in Berlin u. a. für den Master­plan der Museums­insel ver­ant­wort­lich, wird das Gropius Ensemble au­then­tisch neu ge­stal­ten. Das Ensemble, über die Jahr­hun­derte ge­prägt von konti­nuier­lichem Weiter- und Um­bauen, wird die Ge­schichte be­wah­rend nach der Tra­di­tion des Weiter­bauens um­ge­baut. Der nach dem Zweiten Welt­krieg ab­ge­tra­gene südliche Anbau wird durch einen mo­der­nen Bau­kör­per er­gänzt. Die Pa­vil­lons er­hal­ten groß­zügige Gar­ten­an­lagen.
So ent­steht ein neuer Campus an der Spree, in dem die „School of Trans­for­mation“ der Telekom Einzug halten wird.
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