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Haupttelegraphenamt. Berlin war An­fang des 20. Jahr­hun­derts der tele­gra­fische Kno­ten­punkt Europas. 1909 be­gan­nen Post­bau­rat Walter und Archi­tekt Lehmann mit der Planung eines neo­ba­rocken Haupt­tele­gra­phen­amts, das den ge­sam­ten Block zwi­schen Oranien­burger und Ziegel­straße einnahm. Nach Ende des Ersten Welt­kriegs wurde das Amt 1918 – tech­nisch aufs Moderns­te aus­ge­stattet – in Betrieb genommen. Ent­stan­den war eine monu­men­taler Komplex mit großen Sälen, sieben Ge­bäu­de­flü­geln, mar­kanten Treppen­haus-Tür­men und zwei Innen­höfen, die größte Tele­gra­phen­ver­kehrs­an­stalt in Europa.
Die damals hoch­moderne Rohr­post­an­lage war bis 1986 in Betrieb.

Zukunft. Im Gebäude­flügel an der Ora­nien­burger Straße ent­stehen mo­der­ne Büros mit re­prä­sen­ta­tiver groß­zü­giger Lobby, gegen­über dem Monbijou­park ein Vier Sterne-Hotel mit Kon­fe­renz- und Well­ness­be­reich, Res­tau­rant und Bar. Ferner wird es im neuen Haupt­tele­gra­phen­amt Ge­schäfte, ein hoch­wer­tiges Fitness­studio und weitere Res­tau­rants – darunter einen Bier­garten – geben.
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