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Logenhaus. Der ehe­ma­lige Sitz der „Großen Lan­des­loge der Frei­mau­rerei Deutsch­lands“ an der Ora­nien­burger Straße 71/72 ist das älteste noch er­hal­tene Ordens­haus Deutsch­lands. Es wurde 1789 bis 1791 von Logen­bruder Hof­bau­rat C. F. Becherer er­baut, einem Mit­grün­der der Ber­liner Bau­aka­demie. Mit seinen bei­den seit­lichen Tor­durch­fahr­ten war das Ge­bäude ein Glanz­stück der klassi­zis­tischen Bau­ge­schichte Berlins. 1831 wurde das Gebäude auf­ge­stockt, 1865 bis 1867 ein Saal­bau mit einem pompös aus­ge­statteten fast acht Meter hohen Speise­saal im Erd­ge­schoss und einem pracht­vollen Arbeits­saal mit
logen­typischen Male­reien im ersten Stock ange­baut. 1898 erwarb die Reichs­post das Haus und nutzte es u. a. für die Paket­aus­gabe. Aus dem ehe­ma­ligen Arbeits­saal wurde die Mit­ar­beiter-Kan­tine. Später war das Logen­haus Teil des Ins­ti­tuts für Post- und Fern­mel­de­wesen der DDR.

Zukunft. In das Logen­haus werden Ge­schäfte und Re­präsen­tan­zen ein­ziehen, die dem kul­tu­rellen Stellen­wert des Hauses Rechnung tragen.
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