Residenz Monbijou. Nachdem die Charité seit 1895 nach und nach Grundstücke gegenüber dem Park von Schloss Monbijou erworben hatte, wurde von 1902 bis 1906 an der Monbijoustraße ein neues Forschungsgebäude errichtet.
Die Entwürfe im strengen Neobarock stammen von Georg Thür, der wenig später ebenfalls das direkt benachbarte Ida-Simon-Haus erbaute.
1927 wurde das prachtvolle hochherrschaftliche Stadtpalais Teil der Frauenklinik und beherbergte wissenschaftliche Institute. Deren Büros gehörten wegen ihrer Lage direkt gegenüber dem Kuppelbau
des zeitgleich erbauten Bodemuseums und an der Monbijoubrücke zu den schönsten Berlins.
Zukunft. Das Residenz Monbijou genannte Anwesen wird von den Architekten Patzschke & Partner die Aura des Hauses erhaltend modernisiert. Der historische hochherrschaftliche Stil wird sich in den gediegen modern neugestalteten Stadtwohnungen fortsetzen.
Im Erdgeschoss direkt gegenüber dem Bodemuseum wird das Thema Kunst aufgenommen, z. B. mit Galerie und Kunsthandel.