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Simon Palais. In den Jahren 1909 bis 1911 er­rich­tete die Ida Simon-Stif­tung aus dem Erbe der Berliner Phi­lan­thro­pin nach einem Ent­wurf von Georg Thür eine „pri­vate ... Kran­ken­sta­tion für Frauen und Mädchen ohne Unter­schied des Glau­bens, welche ... keine Unter­stüt­zung durch öf­fent­liche Mittel be­kom­men“. Die Pa­ti­en­tin­nen­zimmer mit den Bal­konen hoch über der Spree waren sehr kom­for­tabel aus­ge­stattet, jedes hatte ein ei­ge­nes Bad mit in den Boden ein­ge­lassener Wanne.
Von dem Haus im neo­klas­si­zis­ti­schen Bau­stil sind ele­gante Stil­ele­mente und
das außer­ge­wöhn­liche dunkle Rot der Fassade er­hal­ten ge­blie­ben.

Zukunft. Im nun Simon Palais ge­nann­ten Haus ent­steht am Ufer­weg der Spree ein Lite­ra­tur­café mit Buch­hand­lung. Von den ex­klu­siven ein- und zwei­ge­schossigen Stadt­woh­nun­gen ge­nießt man einen ein­ma­ligen Blick auf Spree und Museums­insel. Die Neu­ge­stal­tung des Ge­bäu­des durch die Archi­tek­ten Patzschke & Partner nimmt den Charme und die mo­der­ne Ge­die­gen­heit der his­to­rischen Archi­tektur auf.
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