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Unternehmensphilosophie. Für den Unter­nehmer Ernst Freiberger haben Sicher­heit und Glaub­wür­dig­keit stets den ab­so­lu­ten Vor­rang vor kurz­fris­ti­ger Ge­winn­opti­mie­rung – das Ge­gen­teil des Share­hol­der-Prin­zips. An­stelle von Wei­ter­gabe von Besitz ist das fami­liäre Leit­motiv mutiger un­ter­neh­me­rischer Neu­be­ginn in jeder Ge­ne­ra­tion. Nach­hal­tig­keit, Un­ab­hän­gig­keit, lang­fris­tiges Planen, Iden­ti­fi­ka­tion und Trans­pa­renz stehen im Mittel­punkt des un­ter­neh­me­rischen Den­kens und Han­delns.
Dazu ge­hört auch ge­sell­schaft­liches Engagement.
Die 1994 ge­grün­dete Ernst Freiberger-Stiftung wid­met sich u. a. der Er­for­schung grund­sätz­licher Pro­bleme der mo­der­nen Ge­sell­schaf­ten wie der struk­tu­rellen Arbeits­losig­keit oder dem Wan­del der Fami­lie. In Berlin för­dert die Stif­tung zum Bei­spiel die Er­in­ne­rungs­kul­tur mit der „Straße der Er­in­ne­rung“ am Spree­bo­gen: Mit Denk­mä­lern werden Per­sön­lich­kei­ten ge­ehrt, die vor­bild­lich ge­wor­den sind in Wissen­schaft und Kul­tur oder durch mutiges Ein­tre­ten für Freiheit und Men­schen­rechte.
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